Allgemeines Forum: Kulturkampf in Österreich

07. Mai 11:19
Kulturkampf in Österreich

Thomas-1220 männlich
Thomas aus Österreich - Wien

Tja, es gibt ja so einiges, was ich nicht verstehe.

Zum Beispiel verstehe ich nicht wirklich, warum die User hier in ihre Blogs ausweichen, anstatt im Forum zu diskutieren, aber das wird schon seinen Grund haben.

In mehreren dieser Blogs wurde jetzt ein aktuell medial aufgepuschtes Thema angesprochen: Was darf man den noch hören, in diesem unserem Lande?

Andreas Gabalier, der Freiheit(liche)skämpfer des nationalen Schlagertums prescht gleich zweimal hervor, einmal weil ihm der ihm seiner Meinung nach zustehende Amadeus-Preis heuer verwehrt wurde und andererseits weil auf einer Parteiveranstaltung die Veranstalter von der gebuchten Band verlangt haben, keine Gabalierlieder zu spielen.

Ich bin 52, habe fast 30 Jahre als Musiker gearbeitet (und tue das auch jetzt noch gelegentlich) und derjenige, der bezahlt, kann sich natürlich wünschen und es auch verlangen, was gespielt wird.

Der Amadeus ist eine andere Geschichte - denn dieser würde Andreas Gabalier natürlich zustehen, auf jeden Fall mehr als den Preisträgern.

Musiker und andere Kunstler beziehen eindeutig Stellung, das finde ich gut - das war lange nicht notwendig, jetzt auf einmal schon. Gabalier suhlt sich natürlich wie Stefan Petzner in der Opferrolle, auch das kennt man von diesen Leuten.

Aber interessant - die von der FPÖ angetriebene und von den großen Massenmedien medial unterstütze gesellschaftliche Spaltung hat sogar schon den Musikmarkt erreicht.

Ich frage mich, wie wir alle diese Zeit in zehn bis fünfzehn Jahren sehen und beurteilen warden.

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Thomas-122007. Mai 11:19
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